Italien

Übersicht von unserer Reisen nach Italien

 

In das Menu  ein Übersicht von unsere Reisen nach Italien. Bis her waren wir nur in Norden von Italien. Aber in die Zukunft wollen wir das Land weiter entdecken

Italien liegt überwiegend auf einer Halbinsel, welche an die Form eines Stiefels erinnert. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 1.200 km. Angrenzende Staaten sind Frankreich (Länge der gemeinsamen Staatsgrenze: 488 km), die Schweiz (734,2 km), Österreich (430 km), Slowenien (232 km) sowie die Enklaven San Marino (39 km) und die Vatikanstadt (3 km). Italien besitzt mit Campione d’Italia eine Exklave in der Schweiz.

 

Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch und Ladinisch in Trentino-Südtirol, Französisch im Aostatal sowie Slowenisch in Friaul-Julisch Venetien.
Darüber hinaus sieht ein staatliches Gesetz aus dem Jahr 1999 den Schutz folgender Minderheitensprachen vor:

  1. Albanisch (siehe Arbëresh), verteilt im gesamten Mezzogiorno
  2. Franko-Provenzalisch, die eigentliche Volkssprache des Aostatals sowieiniger Täler im Piemont mit kleinen Sprachinseln in Apulien
  3. Furlan, die Sprache des Friaul
  4. Griechisch (siehe Griko) in Apulien und Kalabrien
  5. Katalanisch in Alghero auf Sardinien
  6. Molisekroatisch in der Region Molise
  7. Okzitanisch in einigen Alpentälern des Piemont
  8. Sardisch, die Sprache Sardiniens.

Bisher ist dieses Gesetz bis auf einige Ausnahmen nicht umgesetzt worden. Die Einrichtung von mehrsprachigen Ämtern, der muttersprachliche Schulunterricht und die Förderung von Radio- und Fernsehprogrammen, wie sie das Gesetz vorsieht, sind nicht verwirklicht worden. Nur in der Ortsnamensgebung sind einige Fortschritte gemacht worden: So tragen zahlreiche Verkehrsschilder im Friaul auch die furlanische Bezeichnung, während auf Sardinien neben dem italienischen gegebenenfalls auch der sardische Ortsname steht. In den Schulen des Friauls ist es zudem möglich, eine Wochenstunde Unterricht in furlanischer Sprache zu nehmen.

Fersentalerisch und Zimbrisch sind bairische Mundarten, die in einigen Sprachinseln in Nordostitalien verbreitet sind: Im Trentino werden sie als Minderheitensprachen geschützt. In einigen Alpentälern im Nordwesten wird der höchstalemannische Dialekt der Walser gesprochen, der in der autonomen Region Aostatal anerkannt ist und gefördert wird.

Darüber hinaus werden in Italien zahlreiche Dialekte gesprochen, die gar keine amtliche Anerkennung genießen. Die Verkehrsbeschilderung einiger Gemeinden, besonders jener, die von der Lega Nord verwaltet sind, ist jedoch um die mundartliche Bezeichnung des Ortes erweitert worden.